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Ihre Leidenschaft für den orientalischen Tanz, hier zu Lande "Bauchtanz" genannt, entdeckte Eva Laloum erstmals auf einer arabischen Hochzeit im Alter von fünfzehn Jahren. Seither ließ sie dieser weiblichste aller Tänze nicht mehr los.

1986 übersiedelte Eva nach Jerusalem, wo sie Islamwissenschaften und Kunstgeschichte studierte. Parallel zu ihrem Studium erlernte sie den orientalischen Tanz bei renommierten Lehrern wie z.B. Amoura (Israel/Wien). Bald wurde sie als Tänzerin in ganz Israel engagiert. 1991 folgte ein zweijähriger Aufenthalt in Kairo zum fortführenden Studium der arabischen Sprache.
"Studienbegleitend" nahm Eva intensiven Privatunterricht bei bekannten Tänzern und Lehrern für orientalischen Tanz wie Nadia Hamdi, Ibrahim Akif und Ibtisam al-Masri. Darüber hinaus erlebte sie in entlegenen Vierteln Kairos die uralte Geisterbeschwörungs-Zeremonie des "Zar".

In Südägypten machte sie Bekanntschaft mit den Tänzerinnen vom Clan der Mazin, den letzten der legendären "Ghawazi". Sie bereiste nahezu alle Länder des Nahen Ostens und arbeitete u.a. für Korrespondenten der internationalen Presse als Übersetzerin.

Seit 1993 lebt Eva in München, wo sie als Dozentin für orientalischen Tanz ebenso beliebt ist wie als Tänzerin bei Festivals, Galas und bei privaten Anlässen. Außerdem ist sie als Dolmetscherin und Journalistin tätig. Hier hat sie sich besonders durch ihre Vorträge mit dem Schwerpunkt Orient / Nahost einen Namen gemacht.
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